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Allgemeine Informationen

Foz do Iguazu

  • 639 km von Curitba
  • 258.368 Einwohner
  • www.fozdoiguacu.pr.gov.br
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Die Iguazu Wasserfälle sind eines der größten Naturwunder der Welt. Das Wasserfallsystem besteht aus 275 Fällen, die bis zu 70 Meter hoch sind. Das große Wasser  oder Iguazu in der Sprache der Tupi, haben sich vor ca. 200 Millionen Jahren bei der Teilung Südamerikas vom afrikanischen Kontinent gebildet. Diese kontinentale Auseinanderdriftung hatte mehrere geologische Veränderungen auf dem amerikanischen Kontinent zur Folge. Eine der größten Veränderungen war die sukzessiv erfolgende Ausbreitung von Basalt, die vor ca. 110 Millionen Jahren begann. Die verschiedenen Schichten der Lava kann man heute noch bei den Wasserfällen sehen. Die Region war der Erosion von Flüssen ausgesetzt, die zur Formation der Wasserfälle geführt hat. Zusammen mit dem Iguazu Nationalpark in Argentinien ist der Iguazu Nationalpark einer der wichtigsten geschützten Gebiete in der Region. Es befindet sich inmitten des Prata Fluss Beckens und umfasst die Flüsse Paraná, Paraguay und Uruguay. 1986 wurde der Park von der UNESCO zum nationalen Naturdenkmal erklärt. Die bevorzugte Zeit für Besuche ist zwischen Oktober und Dezember, wenn die Bäume blühen und die Temperatur um die 23 Grad beträgt. Das Volumen ist mit 6.500 m³ pro Sekunde auch höher. Im Sommer wird starke Hitze von kurzen Regenfällen unterbrochen. Heute gibt es hier eine ausgebaute Infrastruktur.

Andere interessante Attraktionen in der näheren Umgebung sind der Parque das Aves (Vogelpark) und das Itaipu Wasserkraftwerk. Man sollte auch unbedingt die argentinische Seite der Wasserfälle besuchen. Während man von der brasilianischen Seite einen Gesamtüberblick von dem Wasserfallsystem erhält, kommt man auf der argentinischen Seite sehr nah an die Wasserfälle heran.