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Foz do Iguaçu

Allgemeine Informationen

Der Nationalpark

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

 

"Presidente Tancredo Neves"

Die Brücke verbindet Foz do Iguaçú mit Puerto Iguazú, in Argentinien - sie wurde am 29. November 1985 (nach fast 3 Jahren Bauzeit) eingeweiht, von den Präsidenten José Sarney (Brasilien) und Raul Alfonsín (Argentinien). Die Brücke erhielt ihren Namen zu Ehren des brasilianischen Präsidenten aus Minas Gerais, der bereits gewählt, kurzfristig verstarb, ohne sein Amt angetreten zu haben. Die Brücke hat eine Länge von 489 m, eine Breite von 16,50 m und 220 m Abstand zwischen den mittleren Pfeilern - sie verbindet die RN-12 auf argentinischer Seite, mit der BR-469 in Brasilien.

 

"Internacional da Amizade" (Brücke der Freundschaft)

Verbindet Foz do Iguaçú mit Ciudad del Este, in Paraguay - sie wurde 1965 (nach 9 Jahren Bauzeit) von den Präsidenten Castello Branco (Brasilien) und Alfredo Stroessner (Paraguay) eingeweiht. Damit die Schifffahrt während der Hochwasser-Periode nicht beeinträchtigt würde, hat man ihre Länge auf insgesamt 552,40 m ausgedehnt - mit einem freitragenden Bogen zwischen den beiden mittleren Pfeilern, von 303 m (der bisher grösste freitragende Brückenbogen der Welt) - Breite 13,50 m, die Höhe vom Flussbett gemessen beträgt 78 m und 32 m über dem normalen Wasserspiegel. Die Brücke befindet sich am westlichen Zipfel der Stadt und dem Ende der BR-277 - sie verbindet mit der Strasse Ruta-01 nach Assuncion (305 km).

 

Marco das Três Fronteiras

Wo die Grenzen aller drei Länder zusammenstossen, haben Brasilien, Argentinien und Paraguay bereits im Jahr 1903 beschlossen, diese Stelle von allen drei Seiten her zu markieren. Also stellte jedes Land einen Obelisken auf - jeder bemalt mit den Farben seines Landes. Der brasilianische hat die Form einer Pyramide, und eine Aussichtsplattform, welche eine gute Panoramasicht hinein in die drei Länder bietet. Von hier aus kann man ebenfalls den Zusammenfluss des Rio Iguaçú mit dem Rio Paraná überblicken. Am gleichen Ort befindet sich auch ein Gedenkstein zu Ehren des Alvaro Nuñes Cabeza de Vaca, der im Jahr 1542 die Iguaçu-Wasserfälle entdeckt hat. 

 

Parque das Aves

Dies ist ein Vogelpark innerhalb des Nationalpark-Geländes, der 1994 gegründet wurde. Ein Erlebnis der besonderen Art, dass man als Besucher auf keinen Fall auslassen sollte, denn auf eine sehr einfühlsame Art und Weise - und vor allem, mit viel Platz - hat man hier auf 16,5 Hektar Fläche innerhalb nativen Waldbestandes zirka 900 Exemplare von 180 verschiedenen Vogelarten untergebracht. In ihrer Mehrheit brasilianische Arten, aber auch Spezies aus Afrika, Asien und Australien, sind in grosszügigen, durch Maschendraht getrennten und zwischen der nativen Vegetation eingerichteten Lebensräumen untergebracht, die der Besucher auf einem insgesamt 1.000 Meter langen Pfad jeweils betritt und wieder verlässt. Darüber hinaus gibt es ein Schmetterlingshaus, in dem -zig Arten von Schmetterlingen den Besucher umflattern - ein Kolibri-Haus, in dem man die kleinen Nektar-Sauger beobachten kann - und ein Reptilien-Haus, mit Schlangen und Kaimanen.

 

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