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Paranaguá

Allgemeine Informationen

Sehenswürdigkeiten

 

 

Paranaguá ist die älteste Stadt im Staat und hat einen der heute wichtigsten Häfen des Landes. Bekannt ist dieser Hafen auch dadurch, daß die Regierung von Paraguay im Hafen von Paranaguá einen zollfreien Anlege-Kai besitzt und diesen auch uneingeschränkt laut Staatsvertrag benutzen darf. Über diesen Hafen laufen für Paraguay alle Ein- und Ausfuhren. Sämtliche Güter für Paraguay werden per LKW in das Zentrallager in Ciudad del Este am Rio Paraná im Dreieck der Iguazu-Wasserfälle gebracht und von hier auf den Staat verteilt. In Paranaguá gibt es auch einen riesigen Schlachthof, der die Hauptstadt mit Frischfleisch versorgt.

Die ersten Siedler ließen sich hier schon 1550 nieder, angelockt durch Gerüchte, dass es hier Gold in der Region gäbe. Am Anfang des 16. Jahrhunderts besuchten die ersten Ausbeuter die Stadt nur sporatisch um mit Werkzeugen, Fischerhaken und Gewebe Handel zu betreiben. Als sich die Nachricht über das Vorhandensein von Gold verbreitete, kamen Horden von Abenteurern aus Cananéia, São Vicente und Rio de Janeiro und belagerten die Stadt. 1660 wurde es eine Provinz und 1842 eine Stadt, zu einer Zeit als die meisten Gebäude und Herrenhäuser gebaut wurden, die heute eine große Attraktion der Stadt sind.

Paranaguá ist eine typische brasilianische Hafenstadt mit ca. 130.000 Einwohnern, die vom Hafen und Fischfang lebt. Exportiert werden übrigens auch von hier Fahrzeuge der Marke Audi, die in Curitiba gefertigt werden.